Oh. Mein. GOTT!!!
Ungefähr so fühlt es sich an, wenn man mit einer einzigen Unterschrift mehr Geld ausgibt, als man in seinem ganzen bisherigen Leben verdient hat.
Abgesehen von diesem ersten mulmigen Gefühl geht es uns aber ganz wunderbar mit diesem Schritt: Wir haben in der Nacht danach wesentlich besser geschlafen, als in der Nacht davor.
Aber nochmal langsam: Freitag mittag sind wir Richtung Sauerland aufgebrochen, wo der Firmensitz von holz&raum liegt.
Zunächst haben wir uns die Ausstellung des Sanitärfachhandels angeschaut, mit dem h&r zusammenarbeitet. Schnell war klar: das Bad wird doch ein bisschen mehr als Standardausstattung bekommen. Mal schauen wieviel Mehrkosten da wieder zusammen kommen...
Anschließend ging es weiter ins Hotel Steinbergs, das 2012 von holz&raum gebaut wurde und in das wir eingeladen waren, sozusagen als "Probewohnen" im gepriesenen Raumklima.
Fazit: Das Hotel ist wirklich sehr schön, durch die Isowood-gedämmten Wände war es super leise, obwohl wir zu beiden Seiten Zimmernachbarn hatten. Gutes Klima hatten die Räume auch (mir war nachts trotzdem viel zu warm, was aber vermutlich eher nervös bedingt war...).
Abends nochmal das Angebot und den Vertragsentwurf Schritt für Schritt durchgegangen, Fragen und Änderungswünsche vermerkt und dann ab in die Federn.
Nach einem guten Frühstück ging es Samstag dann ans Eingemachte, nämlich in die Firmenzentrale.
Dort haben wir uns zunächst mit unserem Fachberater Herrn F. und einer jungen Architektin besprochen, alle offenen Fragen zu unserer Zufriedenheit klären können und den weiteren Verlauf besprochen. Erfreulicherweise haben wir erfahren, dass fast alle Bauherren eine geänderte Badausstattung möchten, und dass wir diese auch gerne völlig frei selbst aussuchen und kaufen können, wo wir wollen. Dann werden uns die Kosten, die für Sanitäraussattung im Bauvertrag vorgesehen sind, einfach rausgestrichen.
Niedriger wird der Gesamtpreis dadurch zwar nicht, aber wenn wir geschickt kaufen (und im Schnäppchenfinden bin ich Meister) bekommen wir so vielleicht unsere individuelle Wunschausstattung zum Preis des vorgesehenen h&r-Standards.
Zur eigentlichen Vertragsunterzeichnung kam dann noch der Geschäftsführer Herr Kirchhoff dazu, der wie alle uns bisher bekannten Mitarbeiter der Firma sehr sympathisch war.
Wir empfinden das als echten Vorteil, dass es bei einer "kleinen" Firma wie h&r so unkomplizierte Abläufe und kurze Dienstwege gibt. So kann man sich direkt mit dem richtigen Ansprechpartner auseinandersetzen und wird nicht mit jedem Anliegen weitergereicht. Und je weniger Schnittstellen, desto weniger Missverständnisse und Komplikationen.
So hatten wir auf jeden Fall die Möglichkeit, alle Änderungswünsche des Vertragstextes direkt mit der Geschäftsleitung abzuklären, ohne Wartezeit für Rückfragen. Man kam unseren Wünschen übrigens in allen Punkten entgegen: Super!
Wir gehen nun mit ganz viel Vorfreude und Vertrauen in unsere Baufirma an das Projekt Eigenheim heran. Damit ist dieser Blog nun offiziell ein Holz&Raum Isowoodhaus Bautagebuch!
Wir bauen mit der Firma holz&raum ein individuelles, energiesparendes und vor allem: Unser Eigenes Haus. Von Grundstücksfindung, Bauträgersuche, Hausbau und allen damit verbundenen Irrungen und Wirrungen berichten wir hier!
Unser Baugebiet
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Montag, 16. Juni 2014
Sonntag, 11. Mai 2014
Hausplanung V2- incl. Gimmicks und Schnickschnack
Gestern war unser zweiter Planungstermin bei Holz&Raum zur detaillierteren Überarbeitung der ersten Hausversion.
Im Vorfeld war uns ja eine Grobplanung als Kostenschätzung zugesandt worden, incl. Grundrissen. Außerdem hat unser Berater Herr F. uns die Blanko-Standardversion des Bauvertrags zukommen lassen, damit wir schonmal sehen können wie sowas aussieht.
Als Vorbereitung auf dieses zweite Gespräch haben wir uns die überlegt, was wir an der Grobplanung auf jeden Fall noch verändert haben wollen
- zwei weitere kleine Fenster
- dafür ein anderes weg
- den Carport 50 cm schmaler
Außerdem kleine Extras, die wir nicht zwingend brauchen, die wir aber mal kalkulieren lassen wollen um sie dann hinzuzuplanen oder wegzulassen
- einen Wäscheschacht von der Ankleide in den HWR
- ein zweites Wachbecken im großen Bad
- eine tragende Holzsäule statt eines Trägers in der Zwischendecke im Wohn-Ess-Bereich
- ein niedriges Mäuerchen zwischen der Außenwand und dieser Säule mit eingelassenem Regal
- einen erweiterten Dachüberstand an einer Seite über der Terrasse
Außerdem hat Herr Tigopard sich die Verträge durchgelesen und mit Hilfe von Ratgeberbüchern Stellen herausgearbeitet, die ihm unklar waren, die er verändert haben wollte oder wo er sonstige Anmerkungen hatte.
Zu Anfang des Termins haben wir uns mit Herrn F. an einem Kundenhaus getroffen, das zur Zeit gerade in Wuppertal gebaut wird. Es war ganz interessant zu sehen, wie solch ein Haus halb fertig aussieht, aber der eigentliche Aufbau war natürlich schon passiert.
Bei dem Termin waren wir erneut sehr positiv überrascht, wie zuvorkommend die Behandlung war, wieviel Zeit man sich für uns nahm und wie ausführlich auf unsere Wünsche eingegangen wurde.
Der Schornstein wurde ausgeplant, ebenso einige Rollos und das überzählige Fenster, unsere anderen Wünsche wurden hinzugeplant. Nie hörten wir "das geht nicht", alles war möglich und wurde auch gut erklärt.
Auch als wir den Vertrag durchgingen wurde alles gut erklärt, die Unklarheiten beseitigt und auch Änderungswünschen offen begegnet.
Als nächstes werden wir demnächt auf Basis dieser Planungsversion 2 ein sehr detailliertes Angebot mit genauer Leistungsbeschreibung bekommen, aus dem alle Mehr- und Minderpreise hervorgehen.
Mitte Juni treffen wir uns dann zu einem 2-Tages-Termin in der Firmenzentrale im Sauerland. Dort schauen wir uns Freitags die Badausstellung an, damit wir schon vor Bemusterung und Vertragsunterschrift sehen, was bei H&R Standard ist. Dann dürfen wir gratis im von H&R gebauten Hotel Steinbergs übernachten, um das gepriesene Isowood-Wohlfühlklima aus erster Hand erleben zu können. Am Samstag dann haben wir einen Termin mit dem Geschäftsführer höchstpersönlich, bei dem dann, wenn alles passt, auch der Bauvertrag unterschrieben werden kann.
Nach diesem Termin nun haben wir noch ein besseres Gefühl bei der ganzen Sache und freuen uns wahnsinnig auf unser Haus. Bis Mitte Juni werden wir nun an der Finanzierung arbeiten und eventuell sogar schon den Notarvertrag für das Grundstück unterzeichnen.
Im Vorfeld war uns ja eine Grobplanung als Kostenschätzung zugesandt worden, incl. Grundrissen. Außerdem hat unser Berater Herr F. uns die Blanko-Standardversion des Bauvertrags zukommen lassen, damit wir schonmal sehen können wie sowas aussieht.
Als Vorbereitung auf dieses zweite Gespräch haben wir uns die überlegt, was wir an der Grobplanung auf jeden Fall noch verändert haben wollen
- zwei weitere kleine Fenster
- dafür ein anderes weg
- den Carport 50 cm schmaler
Außerdem kleine Extras, die wir nicht zwingend brauchen, die wir aber mal kalkulieren lassen wollen um sie dann hinzuzuplanen oder wegzulassen
- einen Wäscheschacht von der Ankleide in den HWR
- ein zweites Wachbecken im großen Bad
- eine tragende Holzsäule statt eines Trägers in der Zwischendecke im Wohn-Ess-Bereich
- ein niedriges Mäuerchen zwischen der Außenwand und dieser Säule mit eingelassenem Regal
- einen erweiterten Dachüberstand an einer Seite über der Terrasse
Außerdem hat Herr Tigopard sich die Verträge durchgelesen und mit Hilfe von Ratgeberbüchern Stellen herausgearbeitet, die ihm unklar waren, die er verändert haben wollte oder wo er sonstige Anmerkungen hatte.
Zu Anfang des Termins haben wir uns mit Herrn F. an einem Kundenhaus getroffen, das zur Zeit gerade in Wuppertal gebaut wird. Es war ganz interessant zu sehen, wie solch ein Haus halb fertig aussieht, aber der eigentliche Aufbau war natürlich schon passiert.
Bei dem Termin waren wir erneut sehr positiv überrascht, wie zuvorkommend die Behandlung war, wieviel Zeit man sich für uns nahm und wie ausführlich auf unsere Wünsche eingegangen wurde.
Der Schornstein wurde ausgeplant, ebenso einige Rollos und das überzählige Fenster, unsere anderen Wünsche wurden hinzugeplant. Nie hörten wir "das geht nicht", alles war möglich und wurde auch gut erklärt.
Auch als wir den Vertrag durchgingen wurde alles gut erklärt, die Unklarheiten beseitigt und auch Änderungswünschen offen begegnet.
Als nächstes werden wir demnächt auf Basis dieser Planungsversion 2 ein sehr detailliertes Angebot mit genauer Leistungsbeschreibung bekommen, aus dem alle Mehr- und Minderpreise hervorgehen.
Mitte Juni treffen wir uns dann zu einem 2-Tages-Termin in der Firmenzentrale im Sauerland. Dort schauen wir uns Freitags die Badausstellung an, damit wir schon vor Bemusterung und Vertragsunterschrift sehen, was bei H&R Standard ist. Dann dürfen wir gratis im von H&R gebauten Hotel Steinbergs übernachten, um das gepriesene Isowood-Wohlfühlklima aus erster Hand erleben zu können. Am Samstag dann haben wir einen Termin mit dem Geschäftsführer höchstpersönlich, bei dem dann, wenn alles passt, auch der Bauvertrag unterschrieben werden kann.
Nach diesem Termin nun haben wir noch ein besseres Gefühl bei der ganzen Sache und freuen uns wahnsinnig auf unser Haus. Bis Mitte Juni werden wir nun an der Finanzierung arbeiten und eventuell sogar schon den Notarvertrag für das Grundstück unterzeichnen.
Montag, 5. Mai 2014
Von Gauben, Giebeln, Zwergen und Kapitänen
"Dachaufbauten sind zulässig, sofern ihre Gesamtlänge 50% der Firstlänge nicht überschreitet. Sie müssen mindestens 1,5 m Abstand zu den Giebeln und untereinander haben sowie 75 cm Abstand zur Traufe. Die Breite der einzelnen Dachgaube darf 3 m nicht überschreiten".
So ein Bebauungsplan ist doch was Feines. Vor allem wenn es darum geht, alle Klarheiten zu beseitigen.
Hintergrund des Ganzen: Wir (oder in diesem Fall speziell ich) wollten von Anfang an gerne eine Gaube haben. Oder einen Giebel? Zwerchgiebel? Oder Erker mit Kapitänsgiebel??? Die Nomeklatur ist furchtbar verwirrend, und jede Baufirma hat ihre eigenen Bezeichnungen (eine nordische Baufirma nennt zum Beispiel den handelsüblichen Zwerchgiebel "Kapitänsgiebel").
Was wir wollten, ist eine punktuelle Erweiterung der vorderen Hausfassade nach oben, sodass dort eine Raumerweiterung entsteht, die ein eigenes kleines Dach hat.
Unser vorläufig geplantes Haus hat so etwas, sogar ganz besonders schön, nämlich schräg. Ein echter Blickfang. Allerdings 4,10 m breit.
Geht das?
Diese Frage kann zwar letztenendes nur das Bauamt klären, aber um Anhaltspunkte zu bekommen und eine Argumentationsgrundlage zu haben, habe ich mich der Problematik mal von der Definitionsseite aus genährt.
Eine Dachgaube definiert sich darüber, dass sie Abstand zur Traufe einhält und dementsprechend keine konstruktive Verbindung zur Außenwand hat. Aha. Eine Gaube ist das also schonmal nicht.
Für dieses Element, was da bei uns aus der Hauswand herausragt, gibt es keinen wirklich passenden Namen, da Zwerchgiebel eine lotrechte Fortführung der Außenwand nach oben sind, und Erker normalerweise auf ganzer Höhe aus der Hauswand vorspringen.
Ob das also ein Dachaufbau ist, weiß ich nicht. Aber da Zwerchgiebel ja fast schon Standard sind und die nach der Regel "mindestens 75 cm Abstand zur Traufe" auch nicht zulässig wären, bin ich optimistisch dass unser kleines Extra-Dach auch nicht als Dachaufbau zählt!
Wer sich übrigens fragt, ob die Entscheidung für Holz&Raum schon endgültig gefallen ist, dem kann ich mit einem klaren "Jein" antworten. Wir planen zunächst mal mit dieser Firma weiter, behalten aber die beiden Mitbewerber im Hinterkopf, die noch im Rennen sind (Stommel und Kampa waren ja bereits raus, Bien Zenker hat uns heute ein Erstangebot geschickt, das fast 100.000 € höher lag als die gut vergleichbaren der Konkurrenten!!!).
Bei H&R haben wir einfach das beste Bauchgefühl, und preislich scheint das ja auch sehr fair zu sein.
Der nächste Termin zur weiteren Planung mit H&R ist am Samstag, bis dahin werden wir noch die Frage nach den Dachaufbauten beim Bauamt klären.
So ein Bebauungsplan ist doch was Feines. Vor allem wenn es darum geht, alle Klarheiten zu beseitigen.
Hintergrund des Ganzen: Wir (oder in diesem Fall speziell ich) wollten von Anfang an gerne eine Gaube haben. Oder einen Giebel? Zwerchgiebel? Oder Erker mit Kapitänsgiebel??? Die Nomeklatur ist furchtbar verwirrend, und jede Baufirma hat ihre eigenen Bezeichnungen (eine nordische Baufirma nennt zum Beispiel den handelsüblichen Zwerchgiebel "Kapitänsgiebel").
Was wir wollten, ist eine punktuelle Erweiterung der vorderen Hausfassade nach oben, sodass dort eine Raumerweiterung entsteht, die ein eigenes kleines Dach hat.
Unser vorläufig geplantes Haus hat so etwas, sogar ganz besonders schön, nämlich schräg. Ein echter Blickfang. Allerdings 4,10 m breit.
Geht das?
Diese Frage kann zwar letztenendes nur das Bauamt klären, aber um Anhaltspunkte zu bekommen und eine Argumentationsgrundlage zu haben, habe ich mich der Problematik mal von der Definitionsseite aus genährt.
Eine Dachgaube definiert sich darüber, dass sie Abstand zur Traufe einhält und dementsprechend keine konstruktive Verbindung zur Außenwand hat. Aha. Eine Gaube ist das also schonmal nicht.
Für dieses Element, was da bei uns aus der Hauswand herausragt, gibt es keinen wirklich passenden Namen, da Zwerchgiebel eine lotrechte Fortführung der Außenwand nach oben sind, und Erker normalerweise auf ganzer Höhe aus der Hauswand vorspringen.
Ob das also ein Dachaufbau ist, weiß ich nicht. Aber da Zwerchgiebel ja fast schon Standard sind und die nach der Regel "mindestens 75 cm Abstand zur Traufe" auch nicht zulässig wären, bin ich optimistisch dass unser kleines Extra-Dach auch nicht als Dachaufbau zählt!
Wer sich übrigens fragt, ob die Entscheidung für Holz&Raum schon endgültig gefallen ist, dem kann ich mit einem klaren "Jein" antworten. Wir planen zunächst mal mit dieser Firma weiter, behalten aber die beiden Mitbewerber im Hinterkopf, die noch im Rennen sind (Stommel und Kampa waren ja bereits raus, Bien Zenker hat uns heute ein Erstangebot geschickt, das fast 100.000 € höher lag als die gut vergleichbaren der Konkurrenten!!!).
Bei H&R haben wir einfach das beste Bauchgefühl, und preislich scheint das ja auch sehr fair zu sein.
Der nächste Termin zur weiteren Planung mit H&R ist am Samstag, bis dahin werden wir noch die Frage nach den Dachaufbauten beim Bauamt klären.
Freitag, 2. Mai 2014
Angebote, Kalkulationen und Disqualifizierungen
Seit Dienstag trudeln die Angebote bei uns ein, die aufgrund unserer Erstgespräche mit den 6 Hausanbietern erstellt wurden. Bei allen hatten wir darum gebeten, dass das Angebot möglichst transparent gestaltet wird, damit für uns erkennbar ist, wofür wir was zahlen.
Hanse Haus war am schnellsten, und lag am Dienstag bei uns im Briefkasten. Erster Eindruck: Positiver als das letzte Gespräch, Herr L. hat unsere persönlichen Wünsche und Fragen berücksichtigt und sich bemüht, die Kalkulation übersichtlich zu gestalten. Der Preis liegt im Rahmen des Möglichen, auch wenn ein paar Extras noch fehlen. Bleibt in der engeren Wahl.
Am Mittwoch folgt das Angebot von Danwood, wie erwartet mit Abstand am günstigsten. Allerdings sind hier wie erwähnt die wenigsten Zusatzleistungen inklusive, wenn man Architekt, Bodenplatte etc. drauf rechnet relativiert sich die Differenz etwas. Bleibt zwar trotzdem ein gutes Stück unter den Preisen der anderen, ist aber aufgrund von durchwachsenen Kritiken im Internet nicht unser Favorit. Wir müssen zwar sparen, aber eine möglichst stressfreie Bauzeit hat ja auch ihren Wert. Gleich verwerfen wollen wir das Angebot aber keineswegs, wer weiß ob die Konkurrenz nicht nach allen Extras und Sonderwünschen zu teuer wird und wir doch bei Danwood landen...
Ebenfalls am Mittwoch disqualifiziert sich Hausanbieter Nr. 3, Kampa, selbst. Dort hätten wir ja am 01. Mai einen weiteren Termin gehabt,an dem die weitere Planung und Kalkulation erfolgen sollte. Nach einem Telefongespräch zur Terminabsprache wurde jedoch deutlich, dass es dort "nicht üblich" ist, transparente Preispolitik zu betreiben. Diese Tatsache, zusammen mit einer überheblichen Art des Beraters, machen diesen Anbieter für uns uninteressant. Wer unser Geld nicht will...
Heute folgten zwei weitere Angebote: Morgens lag die sehr ausführliche und hochwertige Angebotsmappe der Firma Stommel im Briefkasten. Leider -wenig überraschend- außerhalb unserer finanziellen Reichweite. Da wir das erwartet hatten ist die Enttäuschung nicht allzu groß.
Und mittags kam dann ein Anruf von einem erneut sehr netten Herrn F. von Holz&Raum, der uns mitteilte dass er uns soeben sein Angebot per mail geschickt hatte. Durch diesen persönlichen Kontakt und die Tatsache, dass er den ressourcen- und zeitsparenden digitalen Versandweg gewählt hatte heimste unsere Favoritenfirma gleich einen weiteren Pluspunkt bei uns ein.
Die Spannung beim Öffnen einer mail war selten so groß: Würde dies der dritte Hausanbieter sein, der sich aus dem Rennen warf? Anders als bei den beiden anderen würden wir das diesmal wirklich sehr bedauern...
YES! Unser Traumhaus, unser ökologisch-nachhaltiges Energieeffizienzhaus mit der detailverliebten Fassade ist bezahlbar!!! Im Preis sind sogar die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit kontrollierter Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung enthalten, außerdem Fußbodenheizung, ein Schornstein und bodengleiche Duschen.
Und das Angebot für ein Doppel-Carport mit angeschlossenem Abstellraum ist auch mehr als fair!
Das Angebot von Bien-Zenker steht zwar noch aus, aber ich bereite schonmal den Tusch vor, um demnächst verkünden zu können: Ladies and Gentlemen, we have a Winner!
Nächste Schritte: Weiterer Termin mit H&R zur Detailplanung, Gesprächstermin mit der VOBA über den anstehenden Grundstückskauf.
Hanse Haus war am schnellsten, und lag am Dienstag bei uns im Briefkasten. Erster Eindruck: Positiver als das letzte Gespräch, Herr L. hat unsere persönlichen Wünsche und Fragen berücksichtigt und sich bemüht, die Kalkulation übersichtlich zu gestalten. Der Preis liegt im Rahmen des Möglichen, auch wenn ein paar Extras noch fehlen. Bleibt in der engeren Wahl.
Am Mittwoch folgt das Angebot von Danwood, wie erwartet mit Abstand am günstigsten. Allerdings sind hier wie erwähnt die wenigsten Zusatzleistungen inklusive, wenn man Architekt, Bodenplatte etc. drauf rechnet relativiert sich die Differenz etwas. Bleibt zwar trotzdem ein gutes Stück unter den Preisen der anderen, ist aber aufgrund von durchwachsenen Kritiken im Internet nicht unser Favorit. Wir müssen zwar sparen, aber eine möglichst stressfreie Bauzeit hat ja auch ihren Wert. Gleich verwerfen wollen wir das Angebot aber keineswegs, wer weiß ob die Konkurrenz nicht nach allen Extras und Sonderwünschen zu teuer wird und wir doch bei Danwood landen...
Ebenfalls am Mittwoch disqualifiziert sich Hausanbieter Nr. 3, Kampa, selbst. Dort hätten wir ja am 01. Mai einen weiteren Termin gehabt,an dem die weitere Planung und Kalkulation erfolgen sollte. Nach einem Telefongespräch zur Terminabsprache wurde jedoch deutlich, dass es dort "nicht üblich" ist, transparente Preispolitik zu betreiben. Diese Tatsache, zusammen mit einer überheblichen Art des Beraters, machen diesen Anbieter für uns uninteressant. Wer unser Geld nicht will...
Heute folgten zwei weitere Angebote: Morgens lag die sehr ausführliche und hochwertige Angebotsmappe der Firma Stommel im Briefkasten. Leider -wenig überraschend- außerhalb unserer finanziellen Reichweite. Da wir das erwartet hatten ist die Enttäuschung nicht allzu groß.
Und mittags kam dann ein Anruf von einem erneut sehr netten Herrn F. von Holz&Raum, der uns mitteilte dass er uns soeben sein Angebot per mail geschickt hatte. Durch diesen persönlichen Kontakt und die Tatsache, dass er den ressourcen- und zeitsparenden digitalen Versandweg gewählt hatte heimste unsere Favoritenfirma gleich einen weiteren Pluspunkt bei uns ein.
Die Spannung beim Öffnen einer mail war selten so groß: Würde dies der dritte Hausanbieter sein, der sich aus dem Rennen warf? Anders als bei den beiden anderen würden wir das diesmal wirklich sehr bedauern...
YES! Unser Traumhaus, unser ökologisch-nachhaltiges Energieeffizienzhaus mit der detailverliebten Fassade ist bezahlbar!!! Im Preis sind sogar die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit kontrollierter Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung enthalten, außerdem Fußbodenheizung, ein Schornstein und bodengleiche Duschen.
Und das Angebot für ein Doppel-Carport mit angeschlossenem Abstellraum ist auch mehr als fair!
Das Angebot von Bien-Zenker steht zwar noch aus, aber ich bereite schonmal den Tusch vor, um demnächst verkünden zu können: Ladies and Gentlemen, we have a Winner!
Nächste Schritte: Weiterer Termin mit H&R zur Detailplanung, Gesprächstermin mit der VOBA über den anstehenden Grundstückskauf.
Samstag, 26. April 2014
Das geb ich Ihnen schriftlich! Von Beratern und Verkäufern
Bisher haben wir uns von sechs verschiedenen Baufirmen beraten und Angebote erstellen lassen, auf die wir zur Zeit warten.
Wir hoffen sehr, dass eins der Angebote uns rundum überzeugt. denn solche Gespräche können wirklich anstrengend sein. Aber der Reihe nach:
Zuerst haben wir uns mit der Firma Stommel getroffen. Stommel baut komplett individuelle und rundum natürliche Holzhäuser. Das und die Tatsache, dass das familiär geführte Unternehmen quasi ortsansässig ist gefiel uns sehr gut. Wir waren uns jedoch schon vor dem Gespräch ziemlich sicher, dass Bauen mit Stommel für uns finanziell einfach nicht in Frage käme. Daher gingen wir sehr entspannt -und ohne Vorbereitung- an dieses erste Gespräch heran. Weshalb wir hier auch gar nicht auf die Idee gekommen sind nachzuhaken, als das Haus ohne Erklärung mit einer Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren geplant wurde.
Positiv: Sehr netter Berater, angenehme Atmosphäre, wirklich individuelle Planung
Negativ: Eigentlich nichts. Über die Wahl der Heizung wäre ich im Nachhinein gern besser informiert bzw. auch nach meinen Wünschen gefragt worden.
Als nächstes kam die Firma Hanse Haus. Dies ist ein vergleichsweise großes Unternehmen, das Häuser in konventioneller Fertigbauweise baut und uns dadurch aufgefallen war, dass es in einer 2012 durchgeführten Studie als fairste Fertighausfirma bewertet wurde.
Positiv: Gute Bewertung, viele verschiedene Haustypen die alle individuell umgeplant werden können, viele Leistungen inklusive die sonst zu den Baunebenkosten gehören
Negativ: Schmieriger Verkäufertyp, der einem nach dem Mund redet und nicht gut über Heizsysteme informiert ist: Er wollte uns zuerst eine Abluft-Wärme-Pumpe anbieten. Als wir konkret nach Gas fragten war eine Gasbrennwerttherme plötzlich das Einzig Wahre, und Solar bräuchte man nicht (Obwohl die Installation einer Gasheizung überhaupt nicht zulässig ist ohne eine zusätzliche erneuerbare Energiequelle)
Positiv: Der Berater hat sich spontan sehr viel Zeit genommen und individuell einen Grundriss gezeichnet, bei dem er wirklich gute Ideen hatte.
Negativ: Er hat einen geradezu erschlagen mit Statements zu Energieeffizienz und Heizsystemen, und dabei viele Dinge als Fakten hingestellt die nur seine Vermutungen, Erwartungen und Meinungen sind, bzw. die der Firma. Außerdem hat er sich in die Finanzierung eingemischt und da mitgerechnet, "das könnten Sie sich schon leisten", "das müssen Sie mal so rum betrachten", und das ist nicht seine Aufgabe.
Positiv: Danwood hat als einziges Unternehmen Preise in den Katalogen stehen und ist sehr transparent dabei, was in diesen enthalten ist und was nicht. Sie sind sehr günstig, auch wenn man die nicht enthaltenen Leistungen noch dazu rechnet.
Negativ: Laut Baublogs mangelt es in der Bauplanung und Ausführung an Absprachen, vieles läuft nicht wie geplant. Das Endprodukt ist zwar gut, aber der Weg dorthin schwer, auf vieles muss man selber achten. Unser "Berater" war geschätzte 70 Jahre alt und hatte nicht wirklich viel Ahnung von den Produkten, die er verkauft. Grundrisse konnte er kaum lesen, von Heiztechniken hatte er auch nicht viel Ahnung und nicht einmal etwas zu Trinken hat man uns angeboten.
Auf das Angebot sind wir hier trotzdem mit am meisten gespannt. Wir haben einige Sonderwünsche geäußert, und immerhin wurde uns versprochen dass das Angebot detailliert aufschlüsseln würde, was wieviel kostet.
Positiv: H&R baut völlig individuell, man kann auch alle Leistungen hinzuwählen oder selber organisieren. Es gibt auch keine Standart-Ausstattung. Der natürliche Dämmstoff Isowood hat uns überzeugt, und der Fachberater (der seine Bezeichnung verdient hat) war geduldig, objektiv und hat uns sehr gut informiert. Er hat ausführlich mit uns über unser Reizthema Heizung gesprochen ohne uns von einer Heiztechnik überzeugen zu wollen. Vor allem hat er uns sehr gut über alle Kauf- und Baunebenkosten informiert, die auf uns zu kommen (unabhängig davon, mit welchem Unternehmen wir bauen).
Negativ: Nichts. Wir wollen, wollen, wollen das!
Nun warten wir gespannt auf die Kalkulationen, und werden in den nächsten Tagen regelmäßig briefkasten und e-mail-Eingang überprüfen...
Wir hoffen sehr, dass eins der Angebote uns rundum überzeugt. denn solche Gespräche können wirklich anstrengend sein. Aber der Reihe nach:
Stommel
Zuerst haben wir uns mit der Firma Stommel getroffen. Stommel baut komplett individuelle und rundum natürliche Holzhäuser. Das und die Tatsache, dass das familiär geführte Unternehmen quasi ortsansässig ist gefiel uns sehr gut. Wir waren uns jedoch schon vor dem Gespräch ziemlich sicher, dass Bauen mit Stommel für uns finanziell einfach nicht in Frage käme. Daher gingen wir sehr entspannt -und ohne Vorbereitung- an dieses erste Gespräch heran. Weshalb wir hier auch gar nicht auf die Idee gekommen sind nachzuhaken, als das Haus ohne Erklärung mit einer Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren geplant wurde.
Positiv: Sehr netter Berater, angenehme Atmosphäre, wirklich individuelle Planung
Negativ: Eigentlich nichts. Über die Wahl der Heizung wäre ich im Nachhinein gern besser informiert bzw. auch nach meinen Wünschen gefragt worden.
Hanse Haus
Als nächstes kam die Firma Hanse Haus. Dies ist ein vergleichsweise großes Unternehmen, das Häuser in konventioneller Fertigbauweise baut und uns dadurch aufgefallen war, dass es in einer 2012 durchgeführten Studie als fairste Fertighausfirma bewertet wurde.
Positiv: Gute Bewertung, viele verschiedene Haustypen die alle individuell umgeplant werden können, viele Leistungen inklusive die sonst zu den Baunebenkosten gehören
Negativ: Schmieriger Verkäufertyp, der einem nach dem Mund redet und nicht gut über Heizsysteme informiert ist: Er wollte uns zuerst eine Abluft-Wärme-Pumpe anbieten. Als wir konkret nach Gas fragten war eine Gasbrennwerttherme plötzlich das Einzig Wahre, und Solar bräuchte man nicht (Obwohl die Installation einer Gasheizung überhaupt nicht zulässig ist ohne eine zusätzliche erneuerbare Energiequelle)
Kampa
Kampa baut ebenfalls in konventioneller Fertigbauweise. Das Unternehmen hat sich Energieeffizienz ganz groß auf die Fahnen geschrieben und wirbt vor allem über diesen Aspekt.Positiv: Der Berater hat sich spontan sehr viel Zeit genommen und individuell einen Grundriss gezeichnet, bei dem er wirklich gute Ideen hatte.
Negativ: Er hat einen geradezu erschlagen mit Statements zu Energieeffizienz und Heizsystemen, und dabei viele Dinge als Fakten hingestellt die nur seine Vermutungen, Erwartungen und Meinungen sind, bzw. die der Firma. Außerdem hat er sich in die Finanzierung eingemischt und da mitgerechnet, "das könnten Sie sich schon leisten", "das müssen Sie mal so rum betrachten", und das ist nicht seine Aufgabe.
Danwood
Ein polnisches Fertighausunternehmen, das europaweit baut und in Deutschland von verschiedenen Vertriebspartnern vertreten wird. Für unseren Bereich ist die Logohaus GmbH Mechernich zuständig.Positiv: Danwood hat als einziges Unternehmen Preise in den Katalogen stehen und ist sehr transparent dabei, was in diesen enthalten ist und was nicht. Sie sind sehr günstig, auch wenn man die nicht enthaltenen Leistungen noch dazu rechnet.
Negativ: Laut Baublogs mangelt es in der Bauplanung und Ausführung an Absprachen, vieles läuft nicht wie geplant. Das Endprodukt ist zwar gut, aber der Weg dorthin schwer, auf vieles muss man selber achten. Unser "Berater" war geschätzte 70 Jahre alt und hatte nicht wirklich viel Ahnung von den Produkten, die er verkauft. Grundrisse konnte er kaum lesen, von Heiztechniken hatte er auch nicht viel Ahnung und nicht einmal etwas zu Trinken hat man uns angeboten.
Auf das Angebot sind wir hier trotzdem mit am meisten gespannt. Wir haben einige Sonderwünsche geäußert, und immerhin wurde uns versprochen dass das Angebot detailliert aufschlüsseln würde, was wieviel kostet.
Bien-Zenker
Hier sind wir vor unserem darauffolgenden Termin überraschend reingeschneit. Das Unternehmen und auch der Berater gehen sehr stark in Richtung Hanse-Haus (siehe oben). Auch hier viele Versprechungen, viel "Das können Sie mir glauben", "Das geb ich Ihnen schriftlich" und so weiter. Um die Heizungsverwirrung perfekt zu machen haben wir hier eine Luft-Luft-Wärmepumpe (Frischluftheizung) empfohlen bekommen.Holz und Raum
Holz und Raum ist ein eher kleines Unternehmen aus dem Sauerland, das völlig individuell Fertighäuser in natürlicher Holzbauweise plant. Schon beim ersten Besuch im Musterhaus in Wuppertal haben wir uns völlig in dieses Haus verliebt, und auch beim zweiten Gespräch haben wir uns hier so wohl gefühlt, dass wir es am liebsten sofort eingepackt und mitgenommen hätten. Wir haben ein Angebot für genau dieses Haus angefordert.Positiv: H&R baut völlig individuell, man kann auch alle Leistungen hinzuwählen oder selber organisieren. Es gibt auch keine Standart-Ausstattung. Der natürliche Dämmstoff Isowood hat uns überzeugt, und der Fachberater (der seine Bezeichnung verdient hat) war geduldig, objektiv und hat uns sehr gut informiert. Er hat ausführlich mit uns über unser Reizthema Heizung gesprochen ohne uns von einer Heiztechnik überzeugen zu wollen. Vor allem hat er uns sehr gut über alle Kauf- und Baunebenkosten informiert, die auf uns zu kommen (unabhängig davon, mit welchem Unternehmen wir bauen).
Negativ: Nichts. Wir wollen, wollen, wollen das!
Nun warten wir gespannt auf die Kalkulationen, und werden in den nächsten Tagen regelmäßig briefkasten und e-mail-Eingang überprüfen...
Welches Häusle darfs denn sein?
Schon in 2013, als der Traum vom Haus gerade erst Gestalt annahm, haben wir verschiedene Musterhausparks besucht. Wir wollten uns einfach nur ein wenig Inspiration holen, feststellen, was gefällt uns an Häusern, was nicht? Decken sich unsere Vorstellungen? Wie groß soll es sein? Welche Raumaufteilung? Und so weiter...
Zum Glück stellte sich dabei heraus, dass wir Beide ganz ähnliche Vorstellungen und Vorlieben haben. Satteldach, klassische Raumaufteilung (unten Diele, Gäste-WC, offene Küche mit anschließendem Wohn-Ess-Bereich, oben die Schlafräume und das Bad), eine Putzfassade mit Farbigen Holzelementen und so weiter.
Völlig nebenbei entschieden wir uns außerdem ganz unbewusst für Fertigbauweise statt Stein-auf-Stein. Dabei war nicht der Kostenfaktor entscheidend, der hierbei eher vernachlässigbar ist, sondern die verkürzte Bauzeit und die positiven Eigenschaften der Holzständerbauweise.
Unter dem Aspekt des gesunden und nachhaltigen Wohnens gefielen uns Firmen, die überwiegend oder ausschließlich natürliche Baustoffe verwenden und diffusionsoffene Wände haben, am besten. Aber zum Vergleich, auch unter Kostenaspekten, ließen wir uns trotzdem auch von vier weiteren Firmen erste Angebote erstellen.
Wie die Gespräche im Einzelnen waren, lest ihr Hier
Mein Tip ist, sich vor dem Gespräch schon guuut zu informieren. Am Besten über alles. Baumaterial, Finanzierung, Kundenrezensionen, und vor allem Heizung und Energieeffizienz.
Denn die Erstgespräche werden, egal ob man im Musterhaus spontan jemanden anspricht und ein Beratungsgespräch führt oder einen Termin im Firmensitz macht, meist von (mehr oder weniger) profesionellen Verkäufern geführt. Und das heißt: Einstudierte Phrasen, Allgemeinplätze, einseitige Darstellung, produkt- statt bedarfsbezogene Empfehlungen und so weiter.
Speziell beim Thema Heizung erzählt einem jeder etwas anderes, aber alle wissen genau, was für einen das Beste ist. Nee klar.
Der zweite Tip ist, sich die Bau- und Leistungsbeschreibung mit nach Hause geben zu lassen. Daraus geht (meistens) genau hervor, welche Leistungen in dem Preis für das Haus enthalten ist, und was Bauherrenleistung ist. Das ist teilweise sehr unterschiedlich. Bei manchen Firmen sind Bodenplatte, Architektenleistungen und Ähnliches Zusatzleistungen, bei anderen sind sogar das Baustellenklo und das Bodengutachten im Preis inbegriffen. Wenn man das nicht weiß kann man die Preise nicht wirklich vergleichen.
Außerdem haben wir darauf bestanden, dass bei dem auf Basis des Gesprächs erstellten Angebot klar aufgeschlüsselt ist, wie sich der Preis zusammensetzt. Das war uns zum einen wichtig, um auch hier wieder vergleichen zu können bei welcher Firma bestimmte Wünsche wie hoch zu Buche schlagen. Andererseits können wir so jeweils entscheiden, ob uns dieser oder jener Sonderwunsch den Aufpreis wirklich wert ist, oder ob wir lieber verzichten wollen.
Die Angebote werden in den nächsten Tagen eintrudeln, wir sind sehr gespannt.
Zum Glück stellte sich dabei heraus, dass wir Beide ganz ähnliche Vorstellungen und Vorlieben haben. Satteldach, klassische Raumaufteilung (unten Diele, Gäste-WC, offene Küche mit anschließendem Wohn-Ess-Bereich, oben die Schlafräume und das Bad), eine Putzfassade mit Farbigen Holzelementen und so weiter.
Völlig nebenbei entschieden wir uns außerdem ganz unbewusst für Fertigbauweise statt Stein-auf-Stein. Dabei war nicht der Kostenfaktor entscheidend, der hierbei eher vernachlässigbar ist, sondern die verkürzte Bauzeit und die positiven Eigenschaften der Holzständerbauweise.
Unter dem Aspekt des gesunden und nachhaltigen Wohnens gefielen uns Firmen, die überwiegend oder ausschließlich natürliche Baustoffe verwenden und diffusionsoffene Wände haben, am besten. Aber zum Vergleich, auch unter Kostenaspekten, ließen wir uns trotzdem auch von vier weiteren Firmen erste Angebote erstellen.
Wie die Gespräche im Einzelnen waren, lest ihr Hier
Mein Tip ist, sich vor dem Gespräch schon guuut zu informieren. Am Besten über alles. Baumaterial, Finanzierung, Kundenrezensionen, und vor allem Heizung und Energieeffizienz.
Denn die Erstgespräche werden, egal ob man im Musterhaus spontan jemanden anspricht und ein Beratungsgespräch führt oder einen Termin im Firmensitz macht, meist von (mehr oder weniger) profesionellen Verkäufern geführt. Und das heißt: Einstudierte Phrasen, Allgemeinplätze, einseitige Darstellung, produkt- statt bedarfsbezogene Empfehlungen und so weiter.
Speziell beim Thema Heizung erzählt einem jeder etwas anderes, aber alle wissen genau, was für einen das Beste ist. Nee klar.
Der zweite Tip ist, sich die Bau- und Leistungsbeschreibung mit nach Hause geben zu lassen. Daraus geht (meistens) genau hervor, welche Leistungen in dem Preis für das Haus enthalten ist, und was Bauherrenleistung ist. Das ist teilweise sehr unterschiedlich. Bei manchen Firmen sind Bodenplatte, Architektenleistungen und Ähnliches Zusatzleistungen, bei anderen sind sogar das Baustellenklo und das Bodengutachten im Preis inbegriffen. Wenn man das nicht weiß kann man die Preise nicht wirklich vergleichen.
Außerdem haben wir darauf bestanden, dass bei dem auf Basis des Gesprächs erstellten Angebot klar aufgeschlüsselt ist, wie sich der Preis zusammensetzt. Das war uns zum einen wichtig, um auch hier wieder vergleichen zu können bei welcher Firma bestimmte Wünsche wie hoch zu Buche schlagen. Andererseits können wir so jeweils entscheiden, ob uns dieser oder jener Sonderwunsch den Aufpreis wirklich wert ist, oder ob wir lieber verzichten wollen.
Die Angebote werden in den nächsten Tagen eintrudeln, wir sind sehr gespannt.
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